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Leben und Psyche  05.03.2023 (Archiv)

Wirtschaft und Psyche

Die Performance der Mitarbeiter in den USA wird durch die psychische Gesundheit ihrer Kinder oft negativ beeinflusst. Zu dem Ergebnis kommt die erste landesweite Studie von On Our Sleeves.

Die zweite Studie zum Ripple-Effekt zeigt, dass die psychische Gesundheit der Kinder für einen Großteil der arbeitenden Eltern Grund zur Besorgnis ist. Fast die Hälfte aller Eltern sagt, dass sich die psychische Gesundheit ihres Kindes an den meisten Tagen etwas oder extrem störend auf ihre Fähigkeit zu arbeiten auswirkt.

Zusätzlich zu den Störungen des Berufsalltags geben viele berufstätige Eltern an, dass es aufgrund der psychischen Gesundheit ihres Kindes zu langfristigen Beeinträchtigungen ihrer Karriere gekommen ist. Viele arbeitende Eltern nehmen Karriere-Einbußen in Kauf. Ein Drittel der Befragten hat in den vergangenen beiden Jahren aufgrund psychischer Probleme eines Kindes den Job gewechselt oder aufgegeben. Bei den betroffenen Eltern geben mit 37 Prozent deutlich mehr Schwarze bzw. Afroamerikaner an, dass sie ihr Arbeitsumfeld geändert haben. Bei weißen Eltern lag dieser Prozentsatz mit 26 Prozent deutlich niedriger.

Auf die Frage, was die Belastung der Eltern verringern und es wahrscheinlicher machen würde, dass sie das bestehende Arbeitsverhältnis aufrechterhalten, geben viele Studienteilnehmer an, dass eine Zusammenarbeit mit ihren Arbeitgebern es wahrscheinlicher machen würde, dass sie bei diesem Unternehmen blieben. Fast drei Viertel der arbeitenden Eltern gibt an, dass Jobs, die Vorteile für die psychologische Betreuung und entsprechende Ressourcen für ihre Kinder anböten, für sie attraktiver seien als jene, die das nicht tun.

Die US-Wirtschaft hat eine rasche und dramatische Veränderung durchgemacht. Davon betroffen sind auch die Arbeitnehmer. Trendbegriffe wie 'Great Resignation', also das freiwillige Kündigen, und 'Quiet Quitting', also die Weigerung, sich am Arbeitsplatz über Gebühr zu engagieren, sollen die Herausforderungen beschreiben, mit denen viele Arbeitgeber zu kämpfen haben. Aktuelle Studien zeigen, dass neben vielen Einflussfaktoren die psychiatrische Krise bei den Kindern eine wichtige Rolle spielt.

Leiden aus der Kindheit

Das Risiko einer Schizophrenie oder bipolaren Störung ist laut einer Studie unter der Leitung des University College Dublin bereits Jahre vor dem Einsetzen dieser Krankheiten erkennbar. 50 Prozent der Menschen, die an diesen psychischen Störungen leiden, hatten bereits in der Kindheit mit den 'Child and adolescent mental health services' (CAMHS), einem auf Kinder und Jugendliche spezialisierten Service, eine Betreuung erhalten.

Laut Studienleiter Ian Kelleher weisen diese Forschungsergebnisse auf die Möglichkeit einer früheren Intervention und sogar einer Prävention hin. Die Studie ist in Zusammenarbeit mit dem Finnish Institute for Health and Welfare durchgeführt worden. Von Schizophrenie und bipolarer Störung sind weltweit rund 65 Mio. Menschen betroffen. Kelleher nach treten Schizophrenie und bipolare Störung im frühen Erwachsenenalter auf und haben tiefgreifende Auswirkungen auf die Betroffenen und ihre Familien.

Eine frühe Intervention ist dem Experten nach bei Personen mit ernsten psychischen Erkrankungen der Schlüssel zur Verbesserung der Ergebnisse. Die Ergebnisse zeigen enorme Möglichkeiten für eine viel frühere Intervention. Schizophrenie und bipolare Störung werden normalerweise erst im Erwachsenenalter diagnostiziert. Sie stehen häufig mit einem hohen Ausmaß an Beeinträchtigung sowie persönlichen und gesellschaftlichen Kosten in Verbindung. Eine frühe Intervention ist gerade bei diesen Erkrankungen von entscheidender Bedeutung.

Die Forscher haben finnische Register zum Gesundheitswesen genutzt, um alle 1987 geborenen Personen zu identifizieren und die Daten aus der Kindheit und dem Heranwachsen auszuwerten. Ziel war es herauszufinden, ob sie im Alter von 17 Jahren jemals die Dienste von CAMHS in Anspruch genommen hatten. Mittels spezieller Kennzahlen konnten diese Personen bis zum Alter von 28 Jahren nachverfolgt werden. Den Wissenschaftlern nach liegt das Risiko einer Psychose oder bipolaren Störung im Alter von 28 Jahren bei Personen, die nicht bei den CAMHS behandelt worden waren, bei 1,8 Prozent.

Bei Personen, die dort versorgt worden waren, lag das Risiko bei 15 Prozent. Personen, die als Jugendliche in ein CAMHS-Krankenhaus eingeliefert worden waren, verfügten über ein Erkrankungsrisiko von 37 Prozent. Laut dem finnischen Wissenschaftler Mika Gissler zeigen diese Forschungsergebnisse die Bedeutung von elektronischen Registern für die Beantwortung von wichtigen Fragen zur menschlichen Gesundheit und zu Krankheiten. Die Forschungsergebnisse wurden in 'World Psychiatry' veröffentlicht.

pte/red

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#Arbeit #Psychologie #Kinder #Produktivität #Studie



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