style.at   27.11.2022 13:10    |    Benutzerkonto
contator.net » Freizeit » style.at » Aktuelles  
 

Wir brauchen Cookies, siehe unsere Datenschutzerklärung.















Neueste Artikel

Hybrid mit Kindern im Büro
Gegen Zaungäste in Netflix
Tödliche Lebensmittel
15 Minuten für langes Leben
Herz und Corona
Unzufrieden mit touristischen AppsWegweiser...
Totalitäre Gesellschaft oder Segen für die Gesundheit?
Games für Ältere
Zu viele Drogen bei Radfahrern
Einkauf am Stadtrand: Donut Effekt
mehr...








Advent in Radstadt 2022


Aktuelle Highlights

Stille Nacht entdecken


 
style.at Aktuell-news
Aktuell  10.11.2022

Tödliche Lebensmittel

Ein erhöhter Konsum von hochverarbeiteten Lebensmitteln stand in Brasilien im Jahr 2019 mit mehr als zehn Prozent aller vorzeitigen und verhinderbaren Todesfälle in Zusammenhang, wie eine Studie zeigt.

Sie fand unter der Leitung von Eduardo A.F. Nilson von der University of São Paulo und der Oswaldo Cruz Foundation statt. Das ist der Fall, obwohl die Brasilianer deutlich weniger dieser Lebensmittel konsumieren als es in Ländern mit hohen Einkommen der Fall ist. Zu diesen Produkten gehören vorverpackte Suppen, Saucen, Tiefkühlpizza, Fertigmahlzeiten, Limonaden, Hotdogs, Eis und im Geschäft gekaufte Kekse, Kuchen, Süßigkeiten und Donuts.

Laut Nilson haben frühere Modellierungsstudien die gesundheitliche und wirtschaftliche Belastung aufgrund kritischer Inhaltsstoffe wie Natrium, Zucker und Transfetten und von spezifischen Lebensmitteln oder Getränken wie mit Zucker gesüßten Produkten geschätzt. Bisher habe jedoch noch keine Studie die möglichen Auswirkungen von hochverarbeiteten Lebensmitteln auf frühzeitige Todesfälle untersucht. 'Kennt man jedoch die Todesfälle, die auf den Konsum dieser Lebensmittel zurückzuführen sind und modelliert man, wie Veränderungen der Ernährungsgewohnheiten effektivere Lebensmittelpolitik unterstützen können, dann können auch Krankheiten und frühzeitige Todesfälle verhindert werden.'

Die Forscher haben Daten entsprechender landesweiter Umfragen genutzt, um die Basis des Konsums von hochverarbeiteten Lebensmitteln je nach Geschlecht und Alter zu schätzen. Mittels statistischer Analysen wurde dann der Anteil an den insgesamten Todesfällen geschätzt, der auf den Konsum dieser Lebensmittel zurückzuführen war, und die Auswirkungen einer Verringerung des Konsums um zehn, 20 und 50 Prozent innerhalb dieser Altersgruppen festgestellt.

Über alle Altersgruppen und Geschlechter entfielen im untersuchten Zeitraum auf hochverarbeitete Lebensmittel 13 bis 21 Prozent. 2019 starben insgesamt 541.260 Erwachsene zwischen 30 und 69 Jahren frühzeitig. 261.061 Todesfälle entfielen auf verhinderbare, nicht übertragbare Krankheiten. Das Modell kommt zu dem Ergebnis, dass rund 57.000 Todesfälle in diesem Jahr auf den Konsum von hochverarbeiteten Lebensmitteln zurückzuführen war. Das entspricht bei Erwachsenen zwischen 30 und 69 Jahren 10,5 Prozent aller frühzeitigen Todesfälle und 21,8 Prozent aller Todesfälle aufgrund von verhinderbaren und nicht übertragbaren Krankheiten.

Laut den Forschern dürften in Ländern mit hohen Einkommen wie den USA, Kanada, Großbritannien und Australien, in denen auf hochverarbeitete Lebensmittel mehr als die Hälfte der gesamten Kalorienzufuhr entfällt, diese Auswirkungen noch höher sein. Die Verringerung des Konsums dieser Lebensmittel um zehn bis 50 Prozent könnte allein in Brasilien rund 5.900 bis 29.300 frühzeitige Todesfälle verringern. Laut Nilson stehen hochverarbeitete Lebensmittel mit einer Vielzahl an Krankheiten in Zusammenhang. Dazu gehören Fettleibigkeit, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes sowie einige Arten von Krebs. Details wurden im 'American Journal of Preventive Medicine' veröffentlicht.

pte/red

Ihre Meinung dazu? Schreiben Sie hier!

#Gesundheit #Ernährung



Newsticker per eMail oder RSS/Feed!

Auch interessant!
Kindergesundheit am Bildschirm
Videospiele auf tragbaren Konsolen oder Smartphones sowie verstärkter TV-Konsum schädigen die Augen von K...

Luft und Ernte
Einen bisher kaum beachteten Aspekt der Luftverschmutzung rücken Forscher der Stanford University ins Zen...

Mittelmeer gegen Depression
Depressionen bei jungen Männern lassen sich durch eine spezielle Diät bekämpfen. Stellen sie ihre normale...

Übergewichtige Kinder
Übergewichtige Kinder haben ein erhöhtes Risiko, vor dem 20. Lebensjahr an einer Herz-Kreislauf-Störung, ...

Ältere ignorieren Gesundheits-Apps
Smartphones können in Verbindung mit Gesundheits-Apps vor allem älteren Menschen helfen, Krankheiten zu v...

Forum: Ihre Meinung dazu!

[AufZack Talk] [Forum]     
Ins Forum dazu posten...
Betreff/Beitrag:

   






Top Klicks | Thema Aktuell | Archiv

 
 

 


Peugeot 408


Youtube Handles 2022


Jaguar-Jubiläum


ID Treffen 2022


Charger SRT Elektro


Mini Aceman Concept


Immobilienkauf


Flying Spur S

Aktuell aus den Magazinen:
 Das Internet schneller durchsuchen Meta-Suchmaschine erspart viel Zeit
 Dreifachjackpot: 2,2 Mio. bleiben im Topf Lotto 6 aus 45 geht wieder in einen Jackpot-Lauf...
 Cloudflare durch IP-Sperren gestört Österreichs Filter behindern Infrastruktur
 Doppeljackpot am Mittwoch 1,4 Mio. Euro wandern im ersten Rang in den Topf
 Winterzeit ab 26.10. Uhren zurück drehen am Wochenende!

contator.net im Überblick:
 Webnews  WebWizard | Bundesland.at | Wien-Tipp.at | NewsTicker
 Business  Journal.at | Anfrage.net | plex | Seminar.At | BizTipp
 Auto  Auto.At | TunerAuto.At | OldtimerAuto.At | AutoTalk.At | AutoGuide.At | AutoBiz.At
 Freizeit  Style.at | Famili.at | Kinofilm.at | Musical.at | heavy.at | grlz | WitzBold | Advent.At
 Shopping  anna | Shoppingcity.at | SchatzWelt Gewinnspiele | Prozente.net Gutscheine
 Community  AufZack! | Flirtparty | Player | Schmuddelecke

Rechtliches
Copyright © 2022    Impressum    Datenschutz    Kontakt    Sitemap    Wir gendern richtig!
Tripple