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Aktuell  18.08.2020

Risiko und Corona

Mit Corona kehren existenzielle Ängste in den Alltag der Österreicher zurück.

Das zeigt eine bevölkerungsrepräsentative Umfrage des digitalen Versicherungsmanagers CLARK zusammen mit dem Befragungsinstitut YouGov: 64 Prozent der Befragten geben an, dass sich ihr Risikoempfinden aufgrund der Corona-Pandemie verändert hat. Mehr als jeder vierte Österreicher rechnet laut CLARK-Studie auch damit, dass Infektionsrisiken unser Leben in den nächsten Jahren verstärkt mitbestimmen werden. Risiken in ihrem persönlichen Nahbereich scheinen die österreichischen Bürger laut CLARK-Studie noch zu unterschätzen.

64 Prozent der Befragten nehmen im Rahmen der CLARK-Studie weiterhin an, dass der wirtschaftliche Abschwung anhält, verbunden mit dem Risiko von Arbeitslosigkeit. Auch Epidemien und Krankheiten (51 Prozent) sowie ein wachsendes gesellschaftliches Ungleichgewicht (49 Prozent) und steigende Kriminalität (31 Prozent) gehören zu den allgemeinen Risiken, mit denen die Befragten 2020 sowie in den nächsten Jahren rechnen.

Trotz ihres veränderten Risikoempfindens ziehen die Österreicher jedoch nicht unbedingt auch den Schluss, sich vermehrt gegen die selbst wahrgenommenen Gefahren abzusichern: Durchschnittlich gibt jeder siebente Studienteilnehmer an, sich nicht gegen die abgefragten Risiken schützen zu wollen. Bei den über 55-Jährigen ist es sogar fast jeder Fünfte (19 Prozent). 'Risiken, die Einfluss auf nationaler Ebene haben, erscheinen vielen Menschen erst einmal zu abstrakt, um sich davor individuell schützen zu können', sagen die CLARK-Versicherungsexperten. 'Aber natürlich gibt es auch Möglichkeiten, um sich persönlich beispielsweise gegen verschiedene Symptome einer steigenden Kriminalität über die Haushalts- oder Rechtsschutzversicherung abzusichern.'

Bei der Frage nach der Bewertung von Risiken im persönlichen Nahbereich scheinen die österreichischen Bürger wenig alarmiert zu sein. 'Die Psychologie lehrt uns, dass Menschen Risiken unterschätzen, die sie meinen selbst kontrollieren zu können', so die CLARK-Versicherungsexperten. 'Das beste Beispiel dafür ist die Berufsunfähigkeit: Jeder Vierte in Österreicher wird statistisch gesehen im Laufe seines Lebens berufsunfähig. Laut unserer Studie gehen jedoch 45 Prozent der Befragten davon aus, dass dieses Risiko für sie persönlich gering bis sehr gering ist.' Was viele nicht wissen: Eine Berufsunfähigkeit hängt nicht zwingend mit der körperlichen Belastung bei einer Tätigkeit zusammen. Häufig hat sie psychologische Hintergründe, wie Depressionen oder Anpassungsstörungen. Ganz gleich also, in welchem Berufsfeld ein Arbeitnehmer tätig ist: Es ist wichtig, sich bereits frühzeitig mit einer Berufsunfähigkeit auseinanderzusetzen.

Mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung kann man seine eigene Arbeitskraft absichern. Einen guten ersten Überblick über die Thematik geben Ratgeberartikel im Web. Doch das ersetzt keine persönliche Beratung: 'Jeder Arbeitnehmer hat eine ganz individuelle Arbeits- und Lebenssituation, die verschiedene Anforderungen an eine Berufsunfähigkeitsversicherung mit sich bringt', so die CLARK-Versicherungsexperten. 'Eine unabhängige Beratung ist da ein absolutes Muss. Schließlich geht es um die eigene Existenz: Man will sichergehen, dass im Falle eines Falles alle Ausgaben finanziert sind und das Leben weiter nach den eigenen Vorstellungen gestaltet werden kann.'

Die Angst steigt

Eine Studie der University of Bath zu den Bewältigungsstrategien bei COVID-19 hebt die psychische Belastung dieser Abschirmung hervor. Das Coronavirus und der Lockdown haben die Herausforderungen an die geistige Gesundheit vor allem für die am stärksten gefährdeten Gruppen, inklusive der abgeschirmten Personen, deutlich erhöht. Die Studie hat erstmals die Arten der Bewältigung während der Pandemie untersucht.

Basis für die Analyse ist eine Umfrage unter rund 800 Personen im Durchschnittsalter 38, die online und über soziale Netzwerke rekrutiert wuren. Sie beantworteten - während sich Großbritannien im Lockdown befand - zehn Tage lang Fragen und zwar von 17. bis zum 26. April. Laut eigenen Angaben handelt es sich bei der aktuellen Studie auch um die erste, die die umfangreiche Debatte in den Medien über vermehrte gesundheitliche Ängste als Folge der Pandemie belegt. Auch weise sie darauf hin, dass Personen in gefährdeteren Gruppen als Folge klinisch mehr Angst erleben.

Die Ergebnisse legen nahe, dass ein Viertel der Teilnehmer deutlich erhöhte Angstgefühle und Depressionen hatte, sie wurden durch den Lockdown und die Isolation verschärft. Fast 15 Prozent erreichten bei Gesundheitsangst klinische Werte. Das spiegelt wider, dass diese Art von Angst zu einer größeren Belastung geworden ist und wahrscheinlich zu einer Besorgnis und Störung normaler Aktivitäten führt. Diese Angst um die Gesundheit konzentriert sich auf die Angst, trotz medizinischer Rückversicherung eine ernste Krankheit zu haben oder zu bekommen.

Für Forschungsleiterin Hannah Rettie hat die COVID-19 Pandemie weltweit zu einer Unsicherheit geführt, die eine direkte nachteilige Auswirkung auf viele Menschen in Großbritannien und der ganzen Welt gehabt hat. 'Die Menschen waren sich nicht sicher, ob sie ihre Verwandten wiedersehen würden, die Job-Sicherheit wurde erschüttert. Es gibt bei vielen Menschen eine erhöhte Bedrohung der Gesundheit, die Regierungsvorschriften ändern sich laufend. Daher kommt es zu viel Unsicherheit und Angst.

'Unsere Forschung hat sich darauf konzentriert, wie manche Personen damit gekämpft haben, diese Unsicherheiten zu tolerieren sowie sich an sie anzupassen - und das in einem viel größeren Ausmaß als in normalen Zeiten', sagt Rettie. Eine tiefergehende Analyse zeigt, dass Menschen in gefährdeten Gruppen, klassifiziert nach den Kategorien der britischen Regierung, doppelt so häufig von mit der Gesundheit in Verbindung stehenden Angstgefühlen berichten als die Gesamtbevölkerung. Jene, die sich selbst zu diesen Kategorien zählen, waren durchschnittlich ängstlicher und depressiver. Angstgefühle und Gesundheitsangst waren deutlich größer als bei den nicht gefährdeten Gruppen.

pte/red

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#Risiko #Versicherung #Corona



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