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Leben und Psyche  22.11.2016 (Archiv)

Fett macht dumm, nicht dick

Fettreiches Essen stört die Reifung eines Teils der Hirnrinde bei Heranwachsenden massiv. Kinder werden so durch Fastfood eher dort geschädigt, als in der Gewichtsentwicklung.

Das haben Forscher der ETH Zürich in einer neuen Studie herausgefunden. Die Folge im späteren Erwachsenenalter: Es drohen Defizite bei Lernprozessen, der Persönlichkeit und der Impulskontrolle. Details wurden in der Fachzeitschrift 'Molecular Psychiatry' veröffentlicht.

Zu dem besorgniserregenden Befund sind die Wissenschaftler anhand eines Mausmodells gekommen, bei dem heranwachsende und erwachsene Mäuse entweder mit extrem fettreicher oder mit normaler Nahrung gefüttert wurden. Das fettreiche Futter enthielt überproportional große Mengen an gesättigten Fetten. Solche Fette sind zum Beispiel besonders häufig in Fastfood, Wurstwaren, Butter, aber auch in Kokosöl enthalten.

Schon nach vier Wochen beobachteten die Forscher bei den Jungtieren, die fettreiche Nahrung erhielten, erste kognitive Defizite. Diese traten auf, noch ehe diese Mäuse an Gewicht zulegten. Entscheidend für die Entstehung dieser Defizite ist das Zeitfenster des Fettkonsums: Dieser wirkt sich vornehmlich in der Adoleszenz, also in der Zeit von der späten Kindheit bis zum jungen Erwachsenenalter, negativ auf die Reifung des sogenannten Präfrontalen Cortex aus.

Die Reifung des Präfrontalen Cortex dauert länger als diejenige anderer Hirnstrukturen - und macht ihn besonders anfällig. Er ist bei Mensch und Maus erst im frühen Erwachsenenalter abgeschlossen. Der Reifungsprozess macht ihn anfällig für negative Umwelteinflüsse wie Stress, Infektionen oder Traumata - oder eben: einseitige unausgewogene Ernährung. Der Präfrontale Cortex ist das, was den Menschen im Eigentlichen zum Menschen macht: Er ist der Sitz von Gedächtnis, Planung, Impulskontrolle und vor allem dem Sozialverhalten.

Keinen Verhaltenseffekt konnten die Experten hingegen bei ausgewachsenen Mäusen, die über längere Zeit (zu) fettreiche Nahrung aufnahmen, beobachten. Bei ihnen geriet allerdings der Stoffwechsel aus den Fugen: Sie verfetteten. 'Das schließt allerdings nicht aus, dass fettreiche Nahrung nicht auch die Gehirne von erwachsenen Mäusen schädigen kann', verdeutlicht Urs Meyer, ehemaliger Gruppenleiter des Labors für Physiologie und Verhalten an der ETH Zürich und heute Professor an der Universität Zürich, die aktuellen Ergebnisse.

'Ähnlich wie beim Menschen reift der Präfrontale Cortex bei der Maus vornehmlich in der Adoleszenz', erläutert Meyer. Auch die Leistungen, die dieser Hirnregion zugeschrieben werden, sind bei Mensch und Maus vergleichbar. Ebenfalls stimmen die Nervenzellstrukturen in beiden Organismen überein. Der Forscher räumt allerdings ein, dass die fettreiche Nahrung - über 60 Prozent der Kalorien wurden den Mäusen durch Fette zugeführt - nicht dem entspricht, was die meisten Menschen (und Mäuse) über längere Zeit einnehmen. Diese Art der Zuspitzung wurde bewusst gewählt, um den Effekt fettreicher Nahrung auf die Gehirnreifung klar und deutlich aufzuzeigen und den Prinzipienbeweis erbringen zu können.

pte/red

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#Studie #Hirn #Fett #Ernährung #Gesundheit



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