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Gefährliches Schnarchen

Regelmäßige Atemaussetzer machen Schnarchen lebensbedrohlich - ein lautstarkes Alarmzeichen ist das Schnarchen daher und sollte nicht auf die leichte Schulter genommen werden.

In Deutschland sägen sich rund 40 Millionen Schnarcher durch die Nacht. Getrennte Schlafzimmer, nächtliche Umzüge auf die Couch oder gar in den Schlafanzug eingenähte Tennisbälle, die eine Rückenlage verhindern sollen, sind die unmittelbaren Folgen der nächtlichen Lärmbelästigung, mit der die PartnerInnen leben müssen. Doch auch für die Schnarcher selbst sind die unnatürlich lauten Atemgeräusche, die mit bis zu 100 Dezibel sogar die Lautstärke eines Presslufthammers erreichen können, alles andere als komisch.

Denn bei etwa zehn Prozent der Schnarchenden kommt es während der Nacht zu lebensbedrohlichen Atemaussetzern. Das ist umso schlimmer, weil nicht einmal fünf Prozent von ihnen als gefährdet diagnostiziert sind und eine zeitgemäße Therapie erhalten.

Besonders lautes und unregelmäßiges Schnarchen ist ein erstes Indiz dafür, dass trotz Anstrengung beim Einatmen nicht genügend Sauerstoff in die Lunge gelangt. Kommt es darüber hinaus noch zu Atemstillständen (Apnoen) mit einer Dauer von mehr als zehn Sekunden, spricht man von einer obstruktiven Schlafapnoe. Bei dieser folgenschweren Erkrankung, die erst 1978 entdeckt wurde, bleibt den Betroffenen mindestens zehn Mal pro Stunde die Luft weg. In einer Nacht können derartige Atmungsblockaden bis zu 600 Mal auftreten.

Schuld an den Apnoen ist eine übermäßige Erschlaffung der Muskeln im Rachenraum. Sie bringt eine Verengung der Atemwege mit sich, die beim Einatmen zu einem vollständigen Verschluss führen kann. Wenn die Atem-wege kollabieren, wird die Atmung gänzlich blockiert. Diese regelmäßig auftretenden Atemstillstände sind als Pausen beim Schnarchen hörbar.

Den Apnoen folgen Weckreaktionen, die einem Beinaheerwachen gleichen. Damit zerstören sie die ansonsten geordnete Schlafstruktur. Tief- und REM-Schlafphasen, die für einen erholsamen Schlaf absolut notwendig sind, bleiben damit bei Apnoikern fast vollständig aus. Die Folge ist eine exzessive Tagesmüdigkeit, aus der sich eine erhöhte Unfallgefahr, Konzentrationsschwäche sowie eine verminderte geistige und körperliche Leistungsfähigkeit ergeben. Auch Symptomen wie Nervosität und Gereiztheit, Kopfschmerzen, Albträumen und Depressionen kann eine Schlafapnoe zugrunde liegen. Schwindelanfälle, nächtliches Schwitzen und Persönlichkeitsveränderungen sind weitere Anzeichen. Experten betonen, dass die nächtliche Atempanik vor allem bei Männern ganz erhebliche Auswirkungen auf das Liebesleben haben kann. Erektionsstörungen bis hin zur Impotenz sind keine Seltenheit.

Da bei jedem Atemstillstand der Sauerstoffgehalt im Blut sinkt, muss das Herz von Schlafapnoikern stärker arbeiten, um den Sauerstoffbedarf des Organismus zu decken. Die Folge ist oft ein steigender Blutdruck, der zuweilen auch nach Wiedereinsetzen der Atmung auf einem hohen Niveau bleibt. Lebensbedrohliche Krankheiten wie Herzrhythmusstörungen, Herzinfarkt, Herzinsuffizienz, Arteriosklerose, koronare Herzkrankheit, Bluthochdruck und plötzlicher Herztod können aus den Atemstillständen ebenso resultieren wie ein Schlaganfall.

Besonders häufig tritt die obstruktive Schlafapnoe bei Männern auf. Aber auch Frauen mit starkem Übergewicht gehören zur Risikogruppe – vor allem wenn sie älter sind. Bei jungen Frauen verhindern zunächst weibliche Hormone eine Erschlaffung der Rachenmuskulatur. Nach den Wechseljahren sind Frauen dann jedoch ebenso gefährdet wie Männer. Begünstigt werden die nächtlichen Atemaussetzer durch Zigaretten, Alkohol, übermäßiges Essen am Abend, Schlaftabletten und Beruhigungsmittel, die die Rachenmuskulatur zum Erschlaffen bringen. Unregelmäßige Schlafzeiten, wie sie beispielsweise im Schichtdienst üblich sind, stellen ebenfalls eine Gefährdung dar. Auch wer mit einem Schlafapnoiker eng verwandt ist oder einen verengten Nasen- oder Rachenraum hat, kann betroffen sein.

Tipps

Bei manchen Patienten greifen schon einfache Maßnahmen, um Apnoen zu vermeiden:

Abnehmen: Da Übergewicht zu den Hauptrisikofaktoren für Schlafapnoe zählt, spielt die Erlangung des Normalgewichts eine wichtige Rolle. Durch eine Gewichtsreduzierung lässt sich die nächtliche Atmung und die Schlafqualität erheblich verbessern und damit die Tagesschläfrigkeit deutlich vermindern.

Kein Alkohol: Etwa zwei Stunden vor dem Schlafengehen sollte Alkohol vermieden werden, da er die Atmungsaktivität dämmt und somit die Wahrscheinlichkeit und Häufigkeit von Apnoen erhöht. Alkohol kann zudem bei Personen Apnoen auslösen, die sonst lediglich schnarchen würden.

Wenig Medikamente: Schlaftabletten sollten gemieden werden, da auch sie die Atmungsaktivität herabsetzen und eine Schlafapnoe begünstigen. Auch verschreibungspflichtige Medikamente gegen Kopfschmerzen und Angstzustände können sich negativ auf Schlaf und Atmung auswirken.

Nasenspray: Mittel gegen verstopfte Nasen hingegen können sowohl das Schnarchen als auch Apnoen reduzieren.

Seitenlage: Schlafapnoiker sollten grundsätzlich auf der Seite schlafen. In manchen Fällen tritt eine Schlafapnoe nur auf, wenn die Betroffenen auf dem Rücken liegen. Wenn die Umgewöhnung auf eine andere Körperlage schwer fällt, können ein im Rücken platziertes Kopfkissen oder ein im Schlafanzug angenähter Tennisball eine Rückenlage verhindern.

djd

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