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Leben und Psyche  03.10.2019 (Archiv)

Männer im Nachteil

Die Zahl arbeitsloser Männer im Haupterwerbsalter nimmt laut einer Studie der Brookings Institution und der University of Maryland weltweit zu.

Diese Entwicklung geht laut den Forschern Hand in Hand mit einem Ansteigen von durch großen Stress, Verzweiflung und Wut ausgelösten Erkrankungen. Obwohl die USA weltweit zu den wohlhabendsten Ländern gehören, nimmt die Sterblichkeit zu. Verantwortlich für diese Entwicklung sind Suizide, Drogen und Alkoholmissbrauch. Sie werden in der Fachliteratur als 'Deaths of Despair' ('Tode aus Verzweiflung') bezeichnet. Dieser Trend geht vor allem von weißen Männern mittleren Alters aus, die über keine höhere Schulbildung verfügen.

Entscheidende Triebfeder dieses Phänomens ist das Sinken von Status und Löhnen bei niedrig qualifizierten Arbeitskräften. Immer mehr Männer im Haupterwerbsalter scheiden aus diesen Gründen aus dem Erwerbsleben aus. Frauen sind von diesem Phänomen in einem geringeren Ausmaß betroffen. Die Ökonomen Carol Graham und Sergio Pinto haben nachgewiesen, dass diese Krankheitstrends - und dabei vor allem die Hoffnungslosigkeit - jenen der vorzeitigen Todesfälle entsprechen. Diese Entsprechung behält über unterschiedliche geographische Regionen hinaus ihre Gültigkeit.

Männer außerhalb der Erwerbsbevölkerung sind auch bei Opioid-Konsumenten überproportional vertreten. Auch sind es oftmals Männer, die aufgrund einer Behinderung arbeitslos sind. Zudem ist die Zahl der Eheschließungen sowie die staatsbürgerliche oder religiöse Partizipation in der Arbeiterklasse stärker ausgeprägt. Teilweise ist dafür auch der Rückgang der Arbeiterschaft seit den 1970er-Jahren verantwortlich. Das Stigma der Arbeitslosigkeit spielt vor allem in den USA eine Rolle, einem Land, in dem harte Arbeit und individueller Einsatz immer noch hoch im Kurs stehen.

Die USA haben heute noch den Ruf, einer der flexibelsten Arbeitsmärkte zu sein, trotzdem ist die Erwerbsbeteiligungsquote bei Männer im Haupterwerbsalter niedriger als in der restlichen OECD-Staaten. Dieser Abwärtstrend hält bereits seit 1999 an. Dazu beigetragen haben auf der einen Seite eine Zunahme an unsicheren Jobs mit geringem Einkommen sowie sinkende Löhne. Auf der anderen Seite ist es der Anstieg der Automatisierung und der Einsatz spezieller, hochtechnologischer Technologien.

Graham und Pinto gehen davon aus, dass sich diese Entwicklung künftig noch weiter verstärken wird. Sie schlagen daher in der für IZA World of Labor durchgeführten Studie eine ganze Reihe politischer Maßnahmen vor. Gerade in diesem schwierigen Bereich des Arbeitsmarkts könnten ältere Arbeitskräfte von Programmen profitieren, die ihre Isolation innerhalb der Gemeinde verringern. Gleichzeitig seien auch Initiativen auf der Angebotsseite von großer Bedeutung. Dazu gehört zum Beispiel auch eine Berufsausbildung für junge Arbeiter ohne höhere Schulbildung.

pte/red

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#Männer #Arbeit #Psychologie



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