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Aktuell  13.10.2014 (Archiv)

Beeren gegen Krebs

Ein Medikament aus den Früchten des Blushwood Tree hat Krebszellen langfristig bei 70 Prozent der Versuchstiere abgetötet. Die Pflanze kommt nur in bestimmten Regionen der Atherton Tablelands im tropischen Norden von Queensland vor.

Dem QIMR Berghofer Medical Research Institute ist es gelungen, Tumore mit dem Medikament EBC-46 zu zerstören. Laut dem leitenden Forscher Glen Boyle führte eine einzelne Injektion direkt in Melanome, so wie in Krebserkrankungen im Kopf, Nacken und Darm bei Tieren in mehr als 70 Prozent der Fälle zu einer langfristigen Zerstörung. Fünf Minuten nach der Injektion kommt es zu einer dunkelroten Verfärbung, die wie eine Quetschung aussieht.

'Rund 24 Stunden später wird der Turmorbereich schwarz. Einige Tage später wird eine Kruste sichtbar. Nach rund eineinhalb Wochen fällt sie ab. Die Haut ist rein und kein Tumor mehr sichtbar', zeigt sich Boyle von den Erfolgen des Einsatzes der Pflanze überzeugt. Den Wissenschaftler hat vor allem die Geschwindigkeit dieses Vorgangs überrascht.

Die Experten gehen davon aus, dass das Medikament eine Zellreaktion auslöst, die die Blutversorgung zum Tumor durch ein Öffnen unterbricht. Daher bildet sich am Tumor auch so etwas wie eine Quetschung. Das scheint zu einer Immunreaktion des Körpers zu führen, der dann für eine Reinigung sorgt. Das Medikament wurde von Tierärzten bei rund 300 Tieren, etwa bei Hunden, Katzen und anderen Tierarten eingesetzt.

Überraschende Erfolge

Boyle zufolge gibt es jedoch keine Hinweise darauf, dass EBC-46 auch für die Behandlung von Krebserkrankungen, die sich bereits in andere Körperteile ausgebreitet haben, geeignet ist. Das Medikament wird von QBiotics zur Behandlung von Tieren und Menschen entwickelt. Das Unternehmen untersucht derzeit, ob diese Pflanzen auch in einer Plantage angebaut werden können.

Die Zulassung für die Phase 1 klinischer Studien wurde bereits erteilt. Boyle nach ist es jedoch unwahrscheinlich, dass das Medikament herkömmliche Medikamente in der Chemotherapie ersetzen kann. Der Forscher kann sich einen Einsatz von EBC-46 bei Patienten vorstellen, bei denen die Chemotherapie nicht greift oder auch bei älteren Patienten, deren Körper eine weitere Behandlung nicht mehr verkraftet. Die Ergebnisse wurden im Fachmagazin 'PLOS One' veröffentlicht.

Gehirntumore und Methadon

Und noch eine überraschende Erkenntnis aus der Wissenschaft kam über die Ticker: Hirntumore lassen sich künftig womöglich mit dem Schmerzmittel Methadon behandeln.

Denn wie das Universitätsklinikum Ulm in Laborexperimenten herausgefunden hat, führt Methadon in Kombination mit einer Chemotherapie zu einem Massensterben von Glioblastomzellen. Sogar gegen alle bisherigen Therapien resistente Tumorzellen wurden nicht verschont. Weitere Erkenntnisse sollen klinische Studien nun bringen.

Das von der Deutschen Krebshilfe mit 299.000 Euro geförderte Forschungsprojekt konnte bereits 2008 zeigen, dass Methadon Leukämiezellen in den Zelltod treibt. 'Wir haben entdeckt, dass die zusätzliche Gabe von Methadon bei einer Chemotherapie die Wirkung der Zellgifte um bis zu 90 Prozent verstärkt', verdeutlicht Chemikerin Claudia Friesen vom Ulmer Institut für Rechtsmedizin.

Für ihre Laborversuche machten sich die Ulmer Wissenschaftler zunutze, dass Glioblastomzellen an ihrer Oberfläche zahlreiche Moleküle aufweisen, die als Andockstelle für das Methadon dienen. Einmal an diese Opioid-Rezeptoren angedockt, legt das Methadon einen molekularen Schalter um und die Krebszelle öffnet ihre Schleusen. Nun können die Chemotherapeutika ungehindert die Tumorzelle erobern.

Weniger Nebenwirkungen

Die Ulmer Wissenschaftler haben zudem herausgefunden, dass eine mit Methadon behandelte Tumorzelle jedoch nicht nur mehr Zellgift aufnimmt als ohne Methadon, sondern auch viel weniger davon wieder abgibt. Damit wird eine weitere Verteidigungsstrategie der Krebszellen ausgehebelt: Als Abwehrreaktion auf das Zellgift pumpt sie normalerweise das Medikament schnellstmöglich wieder nach draußen.

Weil Methadon den Pumpmechanismus stört, verbleibt auch eine große Menge des Krebsmedikaments über einen langen Zeitraum in der Zelle, was die Wirksamkeit der Therapie erhöht. Denn eine geringere Menge des Medikaments wird benötigt, um die bösartige Zelle abzutöten. Patienten profitieren von weniger Nebenwirkungen durch die Chemotherapie und einer besseren Lebensqualität.

Auf der anderen Seite erhöht die Chemotherapie die Zahl der Opioid-Rezeptoren auf der Krebszelle. Größere Mengen Methadon können andocken. Mehr Methadon wiederum bedeutet mehr Zellgift in der Zelle. Auf diese Weise schaukeln sich Krebsmedikament und Methadon gegenseitig immer weiter hoch - bis die Krebszelle den Zelltod stirbt.

'Möglicherweise können wir mit Methadon bisher resistente Tumorzellen wieder für die Chemotherapie empfänglich machen', unterstreicht Krebsforscherin Friesen. Auch die berüchtigten Tumorstammzellen, die einen Rückfall auslösen können, hatten dem schlagkräftigen Duo Chemotherapie und Methadon nichts entgegenzusetzen, informiert die Wissenschaftllerin abschließend. 'Wir wollen Methadon als Unterstützer und Verstärker der konventionellen Chemotherapie in den klinischen Alltag einbringen', so Friesen.

pte/red

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#Gesundheit #Krebs #Forschung #Wissenschaft #Methadon #Tumore #Gehirn #Hirn


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