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Veranstaltung  11.03.2011 (Archiv)

Mel Ramos - Girls, Candies & Comics

Die Albertina zeigt bis zum 29. Mai 2011 eine umfassende Präsentation des bedeutenden kalifornischen Pop-Art-Künstlers Mel Ramos, der vergangenen Juli seinen 75. Geburtstag feierte und zu den wichtigsten Vertretern der Pop-Art-Bewegung zählt.

Die Ausstellung 'Mel Ramos. Girls, Candies & Comics' zeigt Arbeiten aus den unterschiedlichen Schaffensphasen des Künstlers mit einem Schwerpunkt auf Zeichnungen der 50er und 60er Jahre. Unter den rund 100 Werken sind neben seinen ersten menschlichen Darstellungen auch Comichelden und -heldinnen, prominenten Pin-up-Girls sowie Bilder der kalifornischen Landschaft aus den 80er Jahren enthalten. Da sich der Schwerpunkt auf Werke der 50er und 60er Jahre konzentriert, wurde auf die Präsentation aktueller Arbeiten verzichtet. Die vom Institut für Kulturaustausch Tübingen organisierte Ausstellung wird in der Albertina um rund 40 Zeichnungen aus amerikanischen Sammlungen und aus dem Besitz des Künstlers, der an der Konzeption dieser Schau mitgewirkt hat, ergänzt.

Wie seine Malerkollegen von der amerikanischen Ostküste Andy Warhol oder Roy Lichtenstein, dessen Ausstellung Black & White 1961–1968 derzeit ebenfalls in der Albertina zu sehen ist, übernimmt Mel Ramos Motive aus den Massenmedien Comic und Werbung für seine Werke. Vor allem seine Zeichnungen, auf denen er unterschiedliche Konsumgüter zusammen mit schönen nackten Frauen abbildete, sind weltweit bekannt.

Lebensgroße Cola- oder Ketchupflaschen, Suppendosen, Bananan oder Käsewürfel wurden mit weiblichen Akten, deren Vorbilder aus Pin-up-Magazinen der 1950er und 1960er Jahre entnommen wurden, in ironisch lasziver Haltung kombiniert. Ramos kombinierte in diesen Bildern die Pin-up-Ästhetik des 'Playboy' mit der damaligen prüden Bildsprache der amerikanischen Werbung und holte damit in den 60er Jahren die verdeckte Sexualisierung von Warenwelt und Gesellschaft vor den Vorhang.

  Mel Ramos - Girls, Candies & Comics  1/6 weiter...

Plenti-Grand Odalisque, 1973 / © VBK Wien, 2011
Plenti-Grand Odalisque, 1973 / © VBK Wien, 2011


Captain Midnight, 1962 / © VBK Wien, 2011
Captain Midnight, 1962 / © VBK Wien, 2011


Pha. White Goddess, 1963 / © VBK Wien, 2011
Pha. White Goddess, 1963 / © VBK Wien, 2011


Study for: The Green Lantern, 1962 / © VBK Wien, 2011
Study for: The Green Lantern, 1962 / © VBK Wien, 2011


Lucky Lulu Blonde, 1965 / © VBK Wien, 2011
Lucky Lulu Blonde, 1965 / © VBK Wien, 2011


Della Monty, 1971 / © VBK Wien, 2011
Della Monty, 1971 / © VBK Wien, 2011



Abgesehen von den Commercial Pin-ups, durch die sich Mel Ramos zweifellos einen Namen gemacht hat, gelten seine künstlerischen Interessen und Betätigungsfelder fast der gesamten Kunstgeschichte. Als in den 1950er Jahren an den amerikanischen Kunsthochschulen Abstrakter Expressionismus unterrichtet wurde entstanden seine ersten Bilder, welche er im Gegensatz zu vielen seiner Zeitgenossen nicht im abstrakten Stil, sondern figurativ malte. Ramos versuchte seinen eigenen kreativen Weg zu finden und zeichnete einsame, etwas unscharf angerissene Menschen vor neutralem Hintergrund. Kurz darauf folgten die ersten Comicmotive wie die Superhelden Batman, Superman, The Flash, The Phantom oder auch der Batman-Bösewicht Joker.

Später reflektiert er malerisch bedeutende Gemälde der Kunstgeschichte wie u. a. Goyas Maja Desnuda, Modiglianis Akte oder Mondrians Farbkompositionen in verschiedenen Serien: A Salute to Art History, Unfinished Paintings, Drawing Lessons oder The Artist's Studio.

Der weibliche Akt bleibt aber über die gesamte Karriere das Zentralmotiv von Mel Ramos, der zugab, Frauen wirklich zu lieben. Kein anderes Sujet könne ihn jemals so sehr faszinieren wie Frauen, betont er wiederholt in Interviews. Im Gegensatz zu seinen Kollegen Warhol und Lichtenstein konzentrierte sich Ramos auf ein einziges Thema und verzichtet dabei auf dezidiert kritische Elemente. Nicht selten brachte ihm das den feministischen Vorwurf der Affirmation männlicher Phantasien und Projektionen ein. Dabei legte er lediglich nur das seit Jahrzehnten gültige Verkaufsgesetz 'Sex sells' offen.

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#Albertina #Ausstellung


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