Leopold Museum zeigt verschollenes Schiele Klimt-Porträt
Im Rahme der Ausstellung 'Verborgene Schätze' werden im Leopold Muse bis 24. Mai 2010 rund 200 Aquarelle der Öffentlichkeit vorgestellt. Darunter befindet sich auch das Egon Schiele Blatt 'Gustav Klimt im blauen Malerkittel', welches als verschollen galt.Ds 1913 entstandenen Aquarell aus Privatbesitz kann nun erstmals im Leopold Museum im Rahmen der aktuellen Schau gezeigt werden. Neben Schieles Doppelporträt 'Eremiten', welches Schiele und Klimt gemeinsam zeigt, ist das gezeigte Blatt das wichtigste Zeugnis der außergewöhnlichen Künstlerfreundschaft.
Unter den 200 Werken die in der Ausstellung gezeigt werden, befinden sich neben Blättern von Rudolf von Alt bis Oskar Kokoschka auch 30 Spitzenblätter von Egon Schiele. Unter anderem die Frau des Künstlers 'Edith Schiele mit Windhund (1915)', 'Mutter und Kind (1914)' oder das wunderbare 'Mädchen mit übereinandergeschlagenen Beinen (1911).
Rund tausen Aquarelle befinden sich in der aus rund 5.700 Kunstwerken umfassenden Sammlung Leopold. Aufgrund ihrer Lichtempfindlichkeit dürfen diese Blätter nur selten ausgestellt werden. Seit der Eröffnung des Leopold Museum im Jahr 2001 waren deshalb viele dieser Kunstwerke noch nie zu sehen.
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