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Aktuell  29.06.2008 (Archiv)

EMotionen zum Abschluss?

Die Euro 2008 ist am Ende. Doch weder Trauer über diesen Abschluss des 'größten Sportevents, das Österreich je gesehen hat, noch je sehen wird' noch die kalkulierte Euphorie waren da. Eindrücke über die Euro 2008 am Ende.

Die Euro 2008 war für einige Besucher sicher ein ganz tolles Event. Für die Länder, deren Mannschaften in die Finalrunden eingezogen sind, sicherlich. Für die Gastgeber war die Euro 2008 zwar anwesend, aber kaum merkbar.

Das so hochgejubelte Megaereignis drang nie in die Herzen der Menschen vor. Und so kommt es, dass die Wiener in der EM-Hauptstadt eher die Stadt verlassen, als sich in das vermeintliche Getummel zu stürzen. So findet auch das nicht statt und die Fanmeilen sind selbst bei schönem Wetter nur dünn besiedelt. Und kaum von den Einheimischen.

Was ist da passiert? Wenn das Donauinselfest ruft, sind mehr Wiener unterwegs, als die ganze EM hindurch. Ein Tag (!) Inselfest schlägt die gesamte EM-Fanzonen-Kulisse um Längen - und die hatte Wochen (!) Zeit. Fanmeilen in Berlin brauchten gerade zwei Spiele, um die Wiener Fanmeilen über die gesamte Distanz zahlenmäßig zu übertrumpfen.

War es das teure Bier, das abgeschreckt hat? Nun, das haben die Wiener sowieso kaum getrunken - so wenig, dass die Fanmeile für einige auch zum finanziellen Desaster geworden ist. Die schlechte eigene Mannschaft? Auch schon alter Hut - so peinlich wie erwartet, war sie auch nicht.


Seltene kreative Auseinandersetzung mit dem Thema auf den Straßen von Wien.

Vielleicht fehlte auch nur der Draht zum Menschen. TV feierte neben glorreichen Aussetzern zwar Zuseher-Zahlen, brachte aber UEFA-Einheitsbrei im sterilen Fußball-Freude-Paket. Zeitungen brachten Sonderteile, die schön untermauerten, warum sie Geld vom Staat erhalten hatten - aber keine Stimmung brachten. Und im Internet gab es Ergebnisse und Wettmöglichkeiten in Echtzeit bei den großen Portalen und einigen SEO- und Blogger-Enthusiasten. Aber keine breite Bewegung rund um die Euro.

Gerade letzteres ist fatal: Heute ist das Web Stimmungsmacher und Aktivierer der Menschen. Was Flash-Mobs, Dipping und alles mehr hervorbringt, schafft auch Emotionen zu transportieren. Wer 'expect emotions' auf die Fahnen schreibt, sollte sich hier im Web einmal näher umsehen. Vielleicht mit ein Grund für den bitteren Beigeschmack zu einer EM, die keiner wirklich gemerkt hat.

EMpathie statt Europhorie?

Viel blieb also nicht von der Euro in der Stadt. Schräge Schlagzeilen am Boulevard sind schnell vergessen, die Steuergelder sowieso ausgegeben und budgetiert. Episoden wie der Fahnenstreit, die schwarzen TV-Bilder, Politiker-Tickets und die leeren Fanmeilen vergehen. Erfolge waren nicht merkbar, ausgebliebene merkt man aber auch nicht. Die Euro verschwindet mit der Gleichgültigkeit wieder, mit der sie gekommen war. Dafür können die EM-Flüchtlinge wieder nach Hause kommen in der Gewissheit, nichts versäumt zu haben.

Empathie gab es bei den Menschen also kaum, Sympathie genauso wenig. Am ehesten dürfte sich der Frust bei den Sponsoren breit machen, denen man eine emotionsgeladene Freudenfeier verkauft hat und wenig Anteilnahme der Bevölkerung gegeben hat. Insofern wurde da nicht eine Euro versenkt, sondern derer viele Millionen.

Die Euro war nicht mehr und nicht weniger als ein Beitrag im System von 'Brot und Spiele', das manche Menschen zum Ertragen der Welt brauchen. Die im Grunde sehr glücklichen Österreicher scheinbar weniger als andere...

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